Der Vorstand muss in der Jahreshauptversammlung Tätigkeits- berichte über die einzelnen Ressorts abgeben. Anträge zur Jahreshauptversammlung sind mindestens sieben Tage vorher dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Initiativanträge aus der Versammlung heraus bedürfen der Unter- schrift von 10 Mitgliedern. Auf schriftlichen Antrag von 1/10 der Mitgliedern ist der Vorsitzende verpflichtet, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. (3.) Mitgliederversammlungen können nach Bedarf von dem Vor - sitzenden oder dem Vorstand einberufen werden. In der Mitglieder - versammlung können ebenso wie in der Hauptversammlung Anträge gestellt werden. Sie werden mit einfacher Mehrheit ange - nommen oder abgelehnt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. (4.) Vorstandssitzungen sollen regelmäßig jedes Vierteljahr stattfinden. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Alle ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sind beschlussfähig. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und der Vorstandssitzungen sind in einem Protokoll festzuhalten und von dem 1.Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben. (5.) Die Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung ist eine Zusammen- fassung aktiv forschender Mitglieder innerhalb des Heimatvereins. Sie wählt einen Leiter, der dem Vorstand angehört. Die Arbeitsgemeinschaft legt ihr Arbeitsprogramm selbst fest. Mitarbeit interessierter Nichtmitglieder ist möglich und erwünscht. Mitgliedschaft § 4 (1.) Vereinsmitglied kann jeder werden, der die Ziele des Vereins fördert. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. (2.) Ein Mitgliedsbeitrag wird erhoben, dessen Mindesthöhe von der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag ist auf das Konto des Vereins zu überweisen, und zwar spätestens bis Ende März jeden Jahres.
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(3.) Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mehrheit der Mitglieder auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern; bzw. ehemalige 1. oder 2. Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Sie sind vom Beitrag befreit und können dem Vorstand beratend zur Seite stehen und zu Vorstandssitzungen eingeladen und gehört werden. Ansonsten sind sie jeden anderen Mitgliedern gleichgestellt. (4.) Mitglieder, die die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigen, sowie Mitglieder die 3 Jahre ihren Beitrag nicht entrichtet haben, können vom Vorstand mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden. Einspruch dagegen muss bei der nächst - folgenden Hauptversammlung eingelegt werden, die mit Dreiviertel - Mehrheit der anwesenden Mitglieder darüber entscheidet. (5.) Die Mitgliedschaft erlischt im Todesfall; ferner durch freiwilligen Austritt, der dem Vorstand mindestens 3 Monate vor Jahresende schriftlich mitgeteilt werden muss. Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins § 5 (1.) Satzungsänderungen können vom Vorstand oder von 20 Mitgliedern beantragt werden und bedürfen der Zustimmung einer ordentlichen oder außerordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertel - Mehrheit der anwesenden Mitglieder. (2.) Antrag auf Auflösung des Vereins kann gestellt werden, wenn die Mitgliederzahl auf unter 20 gesunken ist oder die Mitglieder - versammlung dies beschließt und die Mitglieder darüber vorher schriftlich informiert wurden. Die Auflösung erfolgt, wenn Dreiviertel der Mitglieder dafür stimmen. (3.) Das Vereinsvermögen geht im Falle der Auflösung oder bei Weg - fall steuerbegünstigter Zwecke in den Besitz der Stadt Rüssels - heim über, die es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der Heimatpflege und zur Förderung der Heimatkunde, z.B. zum Aus - bau des Museums der Stadt Rüsselsheim oder zur Restaurierung historischer Bauten in Rüsselsheim oder für heimatkundliche Forschungen oder Ausgrabungen verwenden muss. Rüsselsheim, den 30.März 2017 Manfred Powalka 1 .Vorsitzender
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